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Donnerstag 05.04.2018, 19.00 - 22.00 Uhr | Großes Haus

Giuseppe Verdi

Aida

Im Land der Pharaonen spielt die Oper „Aida“, eine der bekanntesten Opern Giuseppe Verdis. Die schöne Tochter des äthiopischen Königs, Aida, wird nach Ägypten verschleppt. Dort verliert sie ihr Herz an den tapferen Feldherrn Radames, der jedoch gegen ihr Heimatland in den Krieg zieht. Die Unglückliche muss sich zwischen ihren äthiopischen Wurzeln und ihrer Liebe zu Radames entscheiden. Als Auftragswerk der Kairoer Oper wurde „Aida“ 1871 in der ägyptischen Hauptstadt uraufgeführt und eroberte von dort aus die Bühnen der Welt.

Inszenierung: Guy Joosten
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Jorge Jara
Licht: Davy Cunningham

Premiere am: 16.05.2010

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper

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ERSTER AKT

Erstes Bild
Ägypten wird erneut von den Äthiopiern bedroht. Die ägyptische Armee rüstet sich zum Krieg. Oberpriester Ramfis erzählt dem jungen Offizier Radamès, dass er bereits die Göttin Isis nach einem möglichen Befehlshaber der ägyptischen Armee befragt hat. Ramfis hat den Namen des Feldherrn von der Göttin schon erfahren, und der König selbst wird ihn bald öffentlich bekannt geben. Radamès hofft, er sei selbst der Erwählte. Obwohl er die äthiopische Sklavin Aida liebt und sie ihn, will er ihr Land besiegen. Er ahnt nicht, dass Aida die Tochter des äthiopischen Königs Amonasro ist. Aber auch Amneris, die Tochter des ägyptischen Königs, liebt Radamès und hofft, ihn heiraten zu können. Er meidet jedoch ihre Gegenwart, und sie vermutet, er liebe eine andere. Amneris bemerkt die Betroffenheit Aidas in Radamès’ Gegenwart. Als ein Bote den Angriff der Äthiopier unter Führung von Amonasro verkündet, ernennt der König Radamès zum Befehlshaber und ruft zum Krieg auf. Alle wünschen ihm einen erfolgreichen Kampf. Aida aber beklagt den Zwiespalt ihrer Gefühle: Sie liebt den Feind ihres Volkes und ihres Vaters Amonasro. Sie glaubt, ihre Seele sei verloren, und fürchtet den Tod.

Zweites Bild
Radamès erhält von Ramfis in einer feierlichen Zeremonie die geweihte Waffe, die er im Kampf führen soll. Die Gottheit Phta wird von allen angerufen.

ZWEITER AKT

Erstes Bild
Die Ägypter haben gesiegt, die Feier steht bevor. Amneris wird für das Fest geschmückt. Aber Amneris’ Argwohn gegen Aida erwacht erneut. Es gelingt ihr, Aida das Geheimnis ihrer Liebe durch eine List zu entreißen. Um ihre Rivalin zu demütigen, befiehlt Amneris Aida, sie als Sklavin zur öffentlichen Feier zu begeleiten. Von fern ruft das Volk nach Krieg und Tod.

Zweites Bild
Volk, Politiker und Priester feiern die Rückkehr des siegreichen Heeres. Auch die äthiopischen Kriegsgefangenen werden vorgeführt und Aida erkennt ihren Vater. Amonasro trägt die Uniform eines einfachen Soldaten und behauptet, der König sei in der Schlacht gefallen. Radamès erbittet als Gunst für seinen Sieg die Freilassung der Gefangenen. Die Priester fordern jedoch den Tod der Feinde. Der König gibt gegen ihren Willen Radamès’ Wunsch nach. Aida und ihr Vater müssen als Geiseln in Ägypten zurückbleiben. Der König verspricht ihm die Hand seiner Tochter und erklärt Radamès zum Thronfolger.

DRITTER AKT

Amneris erbittet mit Ramfis den Segen der Göttin für ihre Ehe mit Radamès. Aida glaubt, das Ende ihre Liebe sei nah, und weint um ihr Vaterland, das sie fürchtet nicht mehr wiederzusehen. Aida trifft auf ihren Vater Amonasro, der ihre Liebe zu Radamès erraten hat. Er zwingt Aida, von Radamès den geheimen Kriegsplan zu erfahren, damit die Äthiopier die ägyptischen Truppen in einen Hinterhalt locken können. Als Radamès kommt, um Aida erneut seine Liebe zu beweisen, versteckt sich Amonasro. Nach dem erneuten Sieg will Radamès beim König um ihre Hand bitten. Aida aber drängt ihn zur gemeinsamen Flucht. Als sie ihn beiläufig fragt, auf welchen Weg sie ungehindert nach Äthiopien kommen, verrät Radamès ohne es zu wissen das Kriegsgeheimnis. Da tritt Amonasro aus seinem Versteck und gibt sich als König von Äthiopien zu erkennen. Radamès ist entsetzt. Als Amneris und Ramfis aus den Tempel kommen, drängt Radamès Aida und ihren Vater zur Flucht. Er selbst übergibt sich den Priestern.

VIERTER AKT

Erstes Bild
Amneris ist alleine. Ihr Geliebter ist des Landesverrats angeklagt, ihre Rivalin und Sklavin ist geflohen. Sie versucht Radamès dazu zu bringen, seiner Liebe zu Aida zu entsagen, und verspricht ihm die Freiheit. Er weigert sich, auch als er erfährt, dass seine Geliebte entkommen ist und ihr Vater von den Wachen ermordet wurde. Radamès wird vor die Priester geführt, aber er schweigt und entgegnet der Anklage nichts. Er wird zum Tode verurteilt und soll lebendig begraben werden. Vergebens bittet Amneris um Gnade für ihn. Sie verflucht die Priester.

Zweites Bild
Radames ist lebendig eingemauert und wartet auf seinen Tod. Aida ist heimlich zu ihm zurückgekommen. Sie hat sich im Grab versteckt und möchte mit ihrem Geliebten sterben. Von draußen erklingen die Stimmen der Priester. Amneris trauert.


Information:

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 6,00 EUR bis 109,00 EUR

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