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Ballett von John Neumeier

 

Musik
  Olivier Messiaen
     

Choreografie

  John Neumeier
     
Bühnenbild
  Heinrich Tröger
     
Kostüme
  Albert Kriemler – AKRIS

 

Premiere
Hamburg Ballett, Hamburg, 3. Juli 2016

 

Originalbesetzung
   

 

 

N.N.

 

Olivier Messiaens Turangalîla-Symphonie ist ein groß angelegter Liebesgesang, ein klingendes Spiel von Leben und Tod, das von John Neumeier für die Ballettbühne choreografiert wird. Die Uraufführung dirigiert Kent Nagano, der sich intensiv mit diesem Meilenstein der Musikgeschichte beschäftigt hat.

"Ein Ballett mit der großartigen Musik von Olivier Messiaens Turangalîla-Symphonie zu kreieren, ist ein lang gehegter Wunschtraum von mir. Was das Thema des Balletts anbelangt, ist es mir nicht möglich, eine Beschreibung des Inhalts anzubieten. Ich betrachte die Kreation als sinfonisches Ballett, das heißt für mich, dass die Musik selbst die Inspiration – den Kern des Balletts bildet. An diesen Grundsatz habe ich mich in der Vergangenheit gehalten, beispielsweise als ich mehrere (im Ganzen neun!) Sinfonien von Gustav Mahler choreografiert habe."

John Neumeier

 

"Lîla heißt wörtlich: Spiel. Gemeint ist aber Spiel im Sinne eines göttlichen Einwir­ kens auf das kosmische Geschehen, also das Spiel der Schöpfung, der Zerstörung, der Wiedererschaffung, das Spiel von Leben und Tod. Lîla bedeutet auch: Liebe. Turanga: das ist die Zeit, die davoneilt wie das galoppierende Pferd, die Zeit also, die fließend zerrinnt wie der Sand einer Sanduhr. Turanga meint die Bewegung und den Rhythmus. Turangalîla schließt somit gleichzeitig die Bedeutungen Liebesgesang, Freudenhymne, Zeit, Bewegung, Rhythmus, Leben und Tod ein."

Olivier Messiaen

 

 

 
 

 
Spielzeit 2015/2016

Hamburgische Staatsoper
3., 5., 8. Juli
2016

Kalender

Karten

 

Spielzeit 2016/2017

Hamburgische Staatsoper
20., 22., 29. Oktober
2016
8. Juli
2017

Kalender

 
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