Left
Right


< Repertoire Übersicht

print

Ballett von John Neumeier

Meyerbeer-Schumann

Musik: Giacomo Meyerbeer, Günter Bialas, Robert Schumann, Wilhelm Killmayer
Choreografie und Inszenierung: John Neumeier
Bühnenbild: Marco Arturo Marelli
Kostüme: Silvia Strahammer

Uraufführung:
Hamburg Ballett, Hamburg, 12. Mai 1974

[MEHR]
Die Handlung

Prolog
Auf der Bühne bereiten sich zwei Tänzer auf eine Aufführung vor. Sie legen Kostüme an, werden andere Gestalten: Meyerbeer und Schumann.

Meyerbeer
Ein Tänzer zeigt die Welt von Giacomo Meyerbeer.
Spielort
Bühne der Pariser Oper - und die Schichten seiner schöpferischen Phantasie. Hier kreuzen sich scheinbar beziehungslos die Figuren seiner verschiedenen Werke: die Gestalten aus dem Fundus der Großen Oper. Der Komponist, Mittelpunkt dieser gemachten, theatralischen Situationen, erlebt die Qual, diesen Figuren Leben zu geben.
Handlung
Der schöpferische Prozeß, die Selbstzweifel und die Suche nach dem noch nicht Erreichten.

Zwischenspiel
"Kinderszenen".

Schumann
Der andere Tänzer zeigt die Welt von Robert Schumann. Spielort
Die Heilanstalt zu Endenich - und die Schichten seiner Erinnerungen. Hier kreuzen sich inmitten der Schatten von Endenich Florestan und Eusebius, die Gestalten seiner eigenen Doppelnatur, mit den Gestalten seines Lebens. Das Klavier, Mittelpunkt seiner Welt, wird für Schumann zur Schwelle, die er zu überschreiten versucht, um in die Welt der anderen zu gelangen.
Handlung
Fragmente des Erinnerungsprozesses und das Aussortieren persönlicher Beziehungen: die enge Bindung an seine Mutter, der Kampf um Clara mit ihrem Vater, Friedrich Wieck, die Begegnung zwischen Schumann, Clara und dem jungen Brahms.

Epilog
Die beiden Tänzer legen ihre Kostüme wieder ab.

top