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Sonntag 10.02.2019, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Großer Saal

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6. Philharmonisches Konzert

Bertrand de Billy

Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte

Maurice Ravel: Klavierkonzert G-Dur

Franz Liszt: Orpheus - Symphonische Dichtung Nr. 4

Josef Suk: Ein Märchen op. 16

Dirigent: Bertrand de Billy
Klavier: Lucas Debargue
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

„Der Engel des Todes, der über euch eingesetzt wurde, wird euch abberufen.”
(Koran, Sure 32)
Ärmlichen Verhältnissen entstammend wurde früh Josef Suks Ausnahmebegabung erkannt, insbesondere von Antonín Dvorák, der sein Lehrer wurde – und auch sein Schwiegervater. 1897 wurde Suk gebeten, die Bühnenmusik zu einem altslowakischen Märchen, „Radúz und Mahulena“, zu komponieren, die der Dramatiker Julius Zeyer in Prag inszenieren wollte. Der 23-jährige Suk nutzte seine Chance – die Bühnenmusik, ein Jahr später uraufgeführt, bestätigte den Erfolg des jungen Komponisten und weckte in ihm den Plan, aus den orchestralen Teilen ein eigenes symphonisches Werk zu formen. Allerdings sollten noch einmal knapp drei Jahre ins Land gehen, bevor die Suite unter dem neuem Titel Pohádka („Märchen“) und der neuen Opuszahl 16 im Februar 1901 erstmals aufgeführt und bald darauf auch bei Simrock in Berlin, dem Verlag von Brahms und Dvorák, gedruckt wurde.

Einführung mit Susanne Bánhidai: 10 Uhr, Großer Saal, Elbphilharmonie

Ort: Elbphilharmonie, Großer Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

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