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  • Photo: Michael Haydn
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Sonntag 06.05.2018, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Kleiner Saal

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5. Kammerkonzert

Webern, Fauré, Schumann

Anton Webern: Rondo für Streichquartett

Gabriel Fauré: La bonne chanson für Gesang, Klavier und Streichquintett op. 61

Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44

Mezzosopran: Dorottya Láng
Violine: Hibiki Oshima
Violine: Josephine Nobach
Viola: Minako Uno-Tollmann
Violoncello: Clara Grünwald
Kontrabass: Franziska Kober
Klavier: Volker Krafft

Die Gedichte, die Faurés Zyklus „La bonne chanson“ zugrunde liegen, stammen von Paul Verlaine und wurden in einem Jahr größten persönlichen Glücks geschrieben: Nach langen Jahren geprägt von Selbstmordgedanken, Alkoholeskapaden und Ausbrüchen von Gewalt sollte die Hochzeit mit Mathilde Mauté diese Spannungen auflösen. Ihr sind die Gedichte zugeeignet. Fauré verliebte sich im Sommer 1892 in die verheiratete Mutter von zwei Kindern und begabte Sopranistin Emma Bardac. Unter dem Einfluss dieser leidenschaftlich aufflammenden Liebe entstand mit und für Emma der Zyklus „La bonne chanson“. Weberns Rondo zählt zu seinen Jugendwerken und ist stärker der Stimmung des Wiener Fin de Siècle zuzuordnen als dem später für ihn so typisch konzentrierten und reduzierten Stil. Dennoch lassen sich die Anfänge der neuen Pfade bereits entdecken. Wir schließen mit einem wahren Klassiker der Kammermusikliteratur: Schumanns einzigem Klavierquintett, gewidmet seiner Frau Clara, die auch die erste Interpretin des Werkes war. (Volker Krafft)


Ort: Elbphilharmonie, Kleiner Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

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