Szenen aus Shakespeare-Balletten
von John Neumeier

  • Hamlet
  • VIVALDI oder Was ihr wollt
  • Wie es Euch gefällt
Musik
 

Wolfgang Amadeus Mozart
Michael Tippett
Antonio Vivaldi

Choreografie
  John Neumeier
Ausstattung
 

Hans Martin Scholder
Christina Engstrand
Klaus Hellenstein

 

Premiere in Hamburg
Hamburg Ballett, 9. Juni 2013

 

Ich glaube, Shakespeare ist das größte Inspirationsreservoir für einen Choreografen. Er ist der humanste von allen Dichtern. Er sieht Dinge, spricht von Dingen, die eine Dimension haben, die noch viel stärker sind als seine eigenen Worte. Wobei ich seine Sprache in keiner Weise verkleinern möchte. Irgendein Kritiker hat gesagt, man könne Shakespeare nicht verstehen, wenn man nicht seine eigene Menschlichkeit mitbringt. Und ich glaube, das ist das Wesentliche. Er hat Menschen so tief erfasst, seine Figuren und ihre Beziehungen so ungeheuer komplex und stark beschrieben, dass wir sie auch ohne Worte auf der Tanzbühne verstehen, so paradox das auch erscheinen mag.

John Neumeier

 

Pressestimmen

"Kaum war der Vorhang über "Shakespeare Dances" in der Staatsoper gefallen, fegte ein kollektiver Jubelschrei durch den Saal…Silvia Azzoni und Alexandre Riabko als leichtfüßiges Traumpaar Rosalind und Orlando; Orsino (elegisch schön: Thiago Bordin) und Viola (in einem bemerkenswerten Rollendebüt: Carolina Agüero); Olivia (Hélène Bouchet) und Sebastian (for ever young: Lloyd Riggins); auch das intensive Unglückspaar Hamlet (Edvin Revazov) und Ophelia (Anna Laudere). Sie alle bringen die Figuren und ihre Gefühlsverwirrungen auf den Punkt, gestalten sie brillant."
Klaus Witzeling, Hamburger Abendblatt

"Mit seinen prägnanten Kurzfassungen drei zu unterschiedlicher Zeit entstandener Shakespeare-Stücke hat der Hamburger Ballettchef diesem philosophischen Kern der bunten Shakespeare-Stücke verführerisch Schwung verliehen. So hat sich Nietzsche die fröhliche Wissenschaft vorgestellt: tanzend."
Deutschland Radio

"Unterstützt von den hervorragenden Hamburger Philharmonikern (Leitung Simon Hewett) zeigen die Tänzer des HAMBURG BALLETT in diesen drei so unterschiedlichen Choreografien die ganze Bandbreite ihres Könnens. Das macht große Freude anzusehen. Und im Finale treten dann tatsächlich alle Figuren noch einmal auf, und alle haben sie eine rote Clownsnase im Gesicht. Verkleidung und Täuschung, Spiel und Theater. Carsten Jung als Jacques hat es gleich zu Beginn des Abends aus seinem Shakespeare-Band vorgelesen: 'Die ganze Welt ist Bühne'."
Fiona Trede, tanz.at

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Trailer

 
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