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Ballett von John Neumeier
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Musik |
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Frédéric Chopin
Prelude Nr. 20
Robert Schumann
"Faschingsschwank aus Wien" op. 26,
1. Fantasiebild
Nikolaj Rimskij-Korsakow
"Scheherazade" op. 35, 1. Satz
"Scheherazade" op. 35, 3. und 4. Satz
Dmitri Schostakowitsch
Sonate für Viola und Klavier op. 147, 3. Satz
Sinfonie Nr. 11 g-moll, "Das Jahr 1905" op. 103
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Choreografie, Bühnenbild und Kostüme
unter teilweiser Verwendung der Originalentwürfe von
Léon Bakst und Alexandre Benois
John Neumeier
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1 Pause – 2 Stunden 45 Min.
Uraufführung
Hamburg Ballett, Hamburg, 2. Juli 2000
| Originalbesetzung |
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Vaslaw Nijinsky |
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Jirí Bubenícek |
Romola Nijinsky, die Frau |
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Anna Polikarpova |
Bronislava Nijinska,
die Schwester |
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Elizabeth Loscavio |
Stanislaw Nijinsky, der Bruder |
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Yukichi Hattori |
Serge Diaghilew, Impresario
und Mentor |
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Ivan Urban |
Eleonora Bereda, die Mutter |
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Joëlle Boulogne |
Thomas Nijinsky, der Vater |
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Carsten Jung |
| Die Ballerina, Tamara Karsavina |
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Heather Jurgensen |
| Der neue Tänzer, Leonid Massine |
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Guido Warsany |
Der Tänzer Nijinsky |
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als Harlequin in "Carnaval" |
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Alexandre Riabko
später Guido Warsany |
als Geist der Rose in
"Spectre de la rose" |
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Alexandre Riabko |
als Goldener Sklave in
"Scheherazade" |
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Otto Bubenícek |
als junger Mann in
"Jeux" |
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Guido Warsany
später Andrzej Glosniak |
als Faun in
"L'Après-midi d'un faune" |
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Otto Bubenícek
später Carsten Jung |
als Petruschka in
"Petruschka" |
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Lloyd Riggins |
Innenbilder Nijinskys,
sein Schatten |
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Yukichi Hattori
Alexandre Riabko |
Gastspiele
2001 Hannover 2002 Kopenhagen, Baden-Baden 2003 Hongkong, Madrid, Paris, St. Petersburg 2004 New York, Orange County (CA), Reggio Emilia, Washington 2005 Tokio 2009 Monte-Carlo 2011 Stuttgart 2012 Beijing, Shanghai, Brisbaine 2013 Chicago, San Francisco
    
Worauf sich konzentrieren, wenn man ein Stück macht,
vor allem eines über eine konkrete Person? Welcher Fassung einer
Geschichte glauben? Wer war er, der Mensch, der Künstler? Welchen
Zeugen trauen, auf welche Zeugnisse sich berufen? Welchen Standpunkt
den rätselhaften Seiten Nijinskys gegenüber einnehmen? Eine
Gratwanderung!
Vor zwanzig Jahren habe ich ein kleines Ballett mit dem
Titel "Vaslaw" choreografiert. Beinahe zufällig ist es
entstanden. Es begann als ein abstraktes Werk für einige Gäste
der Nijinsky-Gala 1979 zum Abschluß der 5. Hamburger Ballett-Tage,
die dem Werk Serge de Diaghilews gewidmet waren. Während des Probenprozesses
mit Patrick Dupond, der die Titelpartie tanzte, schlich sich etwas vom
Geist Nijinskys hinein und es wurde unerwartet zu "Vaslaw" –
ein Vorname nur, ein kleines intimes Stück. Aber im Grunde ist nichts
schwerer, als ein Ballett über eine bestimmten Menschen zu machen.
Man muss viel über ihn wissen, um ihn zu begreifen – und im
Moment des Kreierens alles wieder vergessen, all das weg tun, was man
gelesen, gehört, gedacht hat. Je mehr man weiß, je tiefer man
verbunden ist, umso schwieriger ist es. Deshalb wollte ich nie ein Stück
über Nijinsky machen und bin nun doch – nach Jahren – an den Punkt
gelangt, mich zu stellen.
Die choreografische Annäherung kann keine dokumentarische
sein, es ist eine Biographie der Seele, eine Biographie von Empfindungen
und Zuständen. Mag sein, dass ein bestimmtes Ereignis – ob historisch
getreu oder imaginär – en passant gestreift wird, mag sein, dass
Charaktere auftauchen, die an Menschen aus Nijinskys Umfeld erinnern ohne
ihnen im Erscheinungsbild zu gleichen. Doch es ist kein "Handlungsballett"
– vielleicht ist es nicht mal ein geschlossenes Ballett, sondern eigentlich
zwei: zwei Ansätze, zwei Wege, ein Thema einzukreisen, zwei choreografische
Annäherungen an Nijinsky. Letztendlich muß aus all dem etwas
Eigenes entstehen, das verständlich wird und berührt, auch wenn
man kein einziges Wort gelesen hat, keines von und keines über Nijinsky:
"making a present out of the past."
Das Wunder der Kunst ist, dass sie im Inneren entsteht. Da
kann es geschehen, dass die Arbeit selbst gewisse Antworten liefert, denen
man sich öffnen muss. Es entstehen neue Bezüge, Kräfteverhältnisse
und Spannungsfelder, choreografische, emotionale, menschliche – und solche
zwischen Musik und Bewegung.
Um das besondere Klima einer bestimmten Ebene von Nijinskys
Leben darzustellen, habe ich für den ersten Teil – von einigen kürzeren
kammermusikalischen Stücken abgesehen – Nikolai Rimsky-Korsakows
"Scheherazade" gewählt, denn sie vermittelt ganz die Magie
der frühen Ballets Russes. Nijinsky tanzte darin den goldenen Sklaven,
wohl die berühmteste seiner exotischen "Sklaven"-Rollen.
Sie begründete den Mythos Nijinsky, noch bevor aus ihm der Geist
der Rose wurde, das Puppenwesen Petruschka, der triebhafte Faun... Ganz
anders der zweite Teil, die zweite "Annäherung", der die
große 11. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch zugrunde liegt. Schostakowitsch
komponierte sie 1957, wenige Jahre nach Nijinskys Tod. Er gab ihr den
programmatischen Titel "Das Jahr 1905" und erinnerte damit an
den Aufstand vor dem Winterpalast in St. Petersburg im Januar desselben
Jahres, der grausam niedergeschlagen wurde und als "Blutiger Sonntag"
in die Geschichte einging. Auch Nijinsky soll damals, durch Zufall, in
die Demonstrationen und Unruhen geraten und verletzt worden sein. Das
war das erste Kriegsfanal, das ihn erreichte, es folgten der Erste Weltkrieg,
die Oktoberrevolution und der Zweite Weltkrieg. Ein Leben zwischen Kunst
und Krieg – Kampf außen und innen, Krieg im eigenen Körper.
Was ging wohl in ihm vor?
Nijinsky – ein unerschöpfliches Thema... wo beginnen,
wo enden?
John Neumeier
"Nijinskys Leben lässt sich einfach zusammenfassen: zehn Jahre
Wachsen, zehn Jahre Lernen, zehn Jahre Tanzen, dreißig Jahre Finsternis.
Insgesamt etwa sechzig Jahre. Wie lange er in der Erinnerung der Menschen
leben wird, können wir nur vermuten."
Richard Buckle
Pressestimmen
Kritikerumfrage 2000 von Ballet-tanz/Ballett International:
- Wichtige Produktion des Jahres: Nijinsky
Hartmut Regitz, Klaus Witzeling
- Profilierte Tänzer (in Nijinsky): Jirí und Otto Bubenícek
Klaus Witzeling
- Profilierte Nachwuchstänzer (in Nijinsky): Yukichi Hattori
Klaus Witzeling
Es ist ein geradezu beängstigend komplexes Ballett
geworden, sicher das ambitionierteste Projekt des Weltballetts der letzten
Jahre – eine Tour de Force für seine Compagnie, das Hamburg
Ballett, dessen Tänzer bis an die äußerste Grenze ihrer Leistungsfähigkeit
gefordert werden und diesem Anspruch bewundernswert gerecht werden.
Wie stets hat Neumeier minuziös auf die Musik choreografiert, natürlich
auf klassisch-akademischer Basis, aber von da aus sich immer wieder auf
unerkundetes, experimentelles Feld vorwagend. Dabei sind ihm hinreissend
expressive Soli, die persönlichen Beziehungen erhellende Duo- und
Trio-Arrangements, aber auch massive Corps-Ensembles von wuchtigem Elan
gelungen, von den Hamburger Tänzern mit Bravour über die Rampe
projiziert. Und es gibt Bilder von überwältigender Stimmungsdichte,
namentlich gegen Schluss, wenn Romola ihren schon kaum noch dem Diesseits
angehörenden Mann im Schlitten durch die todtraurige Winterlandschaft
zieht.
Stuttgarter Zeitung/Dance Magazine/Dance Now, Horst
Koegler
Eine grandiose Szene. Denn dieser "Nijinsky" wird
hier nicht zu einer billigen Ballettbiografie, geschweige denn zu einer
choreografischen Kolportage. Empfindungen, Eindrücke und Ereignisse
vermischend, wird sein Tanz zum Traum, wird sein Traum ein Tanz. Während
sich Neumeier Nijinsky choreografisch "annähert", während
Geschichten, Gefühle und Gedanken, genial gruppiert, wie hybride
Formen ineinander fließen, lichtet sich für ein paar Szenen
sein umnachteter Kosmos – und wir werden Zeugen dessen, was zwischen den
Liebesleuten Diaghilew, Romola und Nijinsky möglicherweise geschah.
Ein wahres Meisterwerk. Und wenn sein "Nijinsky" zuletzt dort
wieder endet, wo alles beginnt, ist seine choreografische Annäherung
am Schluss das, was sie sein will: eine "Biografie der Seele, der
Empfindungen und Zustände", die nicht nur Kenner auch nach der
Aufführung noch im Innersten bewegt.
Ballett International/Tanz Aktuell, Hartmut Regitz
Jirí Bubenícek verkörpert den Nijinsky
mit einer Hingabe und technischen Souveränität, wie sie selten
zu finden ist: ein schlanker, eleganter Tänzer, dem Tanz-Idol Nijinsky
äußerlich gänzlich unähnlich, und doch von dessen
Leidenschaft geprägt. ... Eingang und Ende der Choreografie sind
dramaturgisch durch dieselbe Szenerie verklammert, in der Nijinsky Augenblicke
und Figuren imaginiert, die sein Leben geprägt haben, als eine psychologisch
einleuchtende, sprunghaft sich überlappende Revue aus historisch
belegten Situationen und Paraderollen des Tänzers, die Neumeier in
Traumvariationen diskret, kunstvoll und subjektiv verwebt. Die Ebenen
überlappen sich, Traum und Wirklichkeit verflechten sich zu einer
faszinierenden Fantasmagorie, Verdopplungen und Vervielfältigungen
in deckungsgleichen Bewegungsabläufen mögen die Schizophrenie
Nijinskys verdeutlichen, die auch im geheimnisvollen Erscheinen seines
ehemaligen Liebhabers und Mentors Diaghilew immer neue Nahrung findet.
[...] In Zweier- und Dreierbegegnungen beschwört Neumeier die Zerrissenheit
zwischen der Unglücks-Trias Diaghilew und Nijinsky einerseits und
Frau Romola andererseits. Anna Polikarpova tanzt sie betörend als
Mater Dolorosa, die nicht weiß, ob sie mehr den Mann oder den Star
liebt. Wenn der erste Teil episodenhaft die kurze Traumkarriere skizziert,
ist der zweite der Reflexion vorbehalten, Nijinskys zunehmender geistiger
Verwirrung und seiner Auseinandersetzung mit dem Krieg. Neumeier findet
eine Tanzsprache, die so tänzerisch und klassisch orientiert ist
wie schon lange nicht mehr, andererseits zeugt sie von einer Modernität,
die die Ikonographie der Nijinsky-Zeichnungen aufnimmt. [...] Das Ensemble
befand sich auf hohem Niveau, bereichert durch glänzende Solisten
wie Yukichi Hattori, Heather Jurgensen, Alexandre Riabko, Otto Bubenícek
und Lloyd Riggins.
Monika Fabry, Hamburger Abendblatt
Neumeier führt durch Nijinskys Leben und vermischt
dabei auf wunderbare Weise bedeutende Situationen im Rückblick immer
wieder mit dem Auftreten der Rollen, mit denen Nijinsky Ballettgeschichte
schrieb. [...] Standing Ovations für die Tänzer, für John
Neumeier als Choreograf, Kostüm- und Bühnenbildner sowie für
das Philharmonische Staatsorchester unter der Leitung von Rainer Mühlbach.
Dagmar Fischer, Hamburger Morgenpost
Neumeier, nicht zuletzt auch durch die Nijinsky-Ausstellung
im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe als Kenner seines Idols
ausgewiesen, findet für das Genie großartige, immer wieder gewaltige
Gestalt. Das Thema mag unerschöpflich sein. Neumeier jedenfalls schöpft
aus dem Vollen, und wenn sein "Nijinsky" zuletzt dort endet,
wo alles begonnen hat, ist seine choreografische Annäherung am Schluss
das, was sie sein will: eine brillante "Biografie der Seele",
die einen auch nach der Aufführung noch lange im Innersten bewegt.
Hartmut Regitz, Saarbrücker Zeitung
Bemerkenswert an Neumeiers Deutung des Nijinsky erscheint
vor allem seine Dramaturgie: Selten hat man ein Ballett von so literarischer
Raffinesse gesehen, das so viele Sinnebenen miteinander verknüpft.
[...] Figuren aus Nijinkys Leben tauchen auf, der Impresario Diaghilew,
der ihn immer wieder fallen lässt; Romola, die treue Ehefrau;
die Schwester Bronislawa, und der geisteskranke Bruder. Neumeier verwebt
ihre Auftritte geschickt mit den Figuren, die Nijinsky kreiert hat, und
erschafft dadurch Parallelwelten, Mehrdeutigkeiten, und Witz.
Gabriele Wittmann, NDR
Indem Neumeier assoziativ versucht, in das Schweigen der
letzten 30 Jahre von Nijinskys Leben hineinzulauschen, eine Innenansicht
der schizophrenen Persönlichkeit zu liefern, Rätselhaftes umzusetzen,
nähert er sich dem Mythos Nijinsky am eindrucksvollsten. Es wird
eine Spurensuche nach möglichen Gründen für Schweigen und
Verstummen des Menschen, des Tänzers und des Choreografen. [...] Diese
Dichte des zweiten Teils wirkt nach, wie auch die Ausbrüche von Aggressivität
und Wahnsinn. Exzellent, wie dabei Yukichi Hattori zum davon geschüttelten,
zuckenden Innenbild Nijinskys wird. Erst in der Spannung zu den betörend
zitierten Bildern der charismatisch androgynen Schönheit des Rosengeistes
und des Goldenen Sklaven entfaltet sich dann der wahre Reiz des bejubelten
Abends.
Joachim Lange, Der Tagesspiegel
Meisterhafte Visionen
Richard Merz, Neue Zürcher Zeitung
Ein Meisterwerk
Ballet 2000, Emmanuèle Rüegger
USA Gastspiel 2004
"Nijinsky", ein komplexes und unkonventionelles "Traum"-Ballett,
hatte seine USA-Premiere im Orange County Performing Arts Center und
wurde mit "standing ovations" gefeiert [...] Was das Publikum
berührt, ist John Neumeiers psychologischer, dramatischer Stil [...]
30 Jahre auf John Neumeier und seine Compagnie zu warten, waren eine lange Zeit,
aber endlich waren sie da.
Orange County Register
Im deutschen Tanz wird als Erstes
das Herz bewegt
Amerikanische Compagnien könnten vom "Nijinsky" des HAMBURG
BALLETT lernen, weil es eine geradezu himmlische Technik mit dramatischem Ausdruck
verbindet [...] In Wirklichkeit gab es nur einen Vaslaw Nijinsky, aber in jeder
Vorstellung von John Neumeiers Ballett gab es allabendlich sieben, die kongenial
die Rollen tanzten, die Nijinsky kreiert hat [...]
Jirí Bubenícek triumphierte in der Titelrolle [...] in den meisten
anderen Compagnien würden seine überwältigende Süße,
sein Feuer, seine technische Präzision und seine Bedrohlichkeit die anderen
im Dunst verschwinden lassen. Aber hier in Gemeinschaft all dieser fähigen,
leidenschaftlichen und intelligenten Hamburger Künstler ist er schlichtweg
die größte Offenbarung an einem Abend voller Entdeckungen.
Los Angeles Times
Vaslaw Nijinsky, der legendäre Ballett Superstar, ist
das Subjekt von mehr als einem Ballett. Aber keins hat die Vision, Leidenschaft
und Details wie John Neumeiers "Nijinsky".
The New York Times
Ovationen fürs Hamburg Ballett
in New York
"Für New Yorker Verhältnisse ist das ein gigantischer Erfolg",
wusste ein Ballettfreak nach der Vorstellung. Er war eigens aus Chicago angeflogen. "Ich
habe so etwas lange nicht mehr erlebt. Die Tänzer sind fantastisch, und
die Choreografie ist einzigartig." [...] New York befindet sich derzeit im "Nijinsky"-Fieber,
dessen ansteckende Kraft die Hamburger Compagnie beflügelt.
Hamburger Abendblatt
Dynamisches und ergreifendes Theater... Die Besetzung ist
durchgehend großartig. Starkes klassisches Training gibt den verschiedenen
Tanzstilen, die Neumeier nutzt, scharfe Konturen [...] Im Laufe dieses außergewöhnlichen
Abends wird der Zerfall eines Menschen und die vollkommene Zerstörung
seiner Existenz aufs Äußerste klar.
Sarah Kaufman, The Washington Post
"Eine Faszination und
Ihre Facetten"
von John Neumeier
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Fotos
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