Ballett von Jerome Robbins
Dem Andenken an Jean Rosenthal gewidmet.

 

Musik
  Frédéric Chopin
orchestriert von Clare Grundman
Choreografie
  Jerome Robbins
Einstudierung
  Ben Huys
Susan Hendl
Kostüme
  Joe Eula
Licht
  Jennifer Tipton
eingerichtet von Les Dickert

60 Min.

 

Uraufführung
New York City Ballet, New York State Theater
New York, 22. Mai 1969

 

Originalbesetzung
 

 

Frau in
Pink
Mauve
Apricot
Grün
Blau

Mann in
Braun
Violett
Grün
Terracotta
Blau

 

 
Patricia McBride
Allegra Kent
Sara Leland
Kay Mazzo
Violette Verdy

 
Edward Villella
Anthony Blum
John Clifford
Robert Maiorano
John Prinz

 

Premiere in Hamburg
Hamburg Ballett, 5. Dezember 2010

 

Premierenbesetzung
 

 

Frau in
Pink
Mauve
Apricot
Grün
Blau

Mann in
Braun
Violett
Grün
Terracotta
Blau

 

 
Hélène Bouchet
Anna Laudere
Carolina Agüero
Anna Polikarpova
Silvia Azzoni

 
Thiago Bordin
Edvin Revazov
Carsten Jung
Alexandr Trusch
Thomas Stuhrmann

 

"Dances at a Gathering" handelt von meinem Leben in dieser Zeit – von meiner Liebe und Verbundenheit mit den Menschen.
Jerome Robbins

 

Vor der Aufführung zu lesen

Ein Abend, der den Titel "Chopin Dances" trägt, weckt Erwartungen. Chopin und Ballett – das ist eine folgenreiche Geschichte, die 1907 mit Michail Fokins "Chopiniana" begonnen hat, nicht zu vergessen Isadora Duncans Auseinandersetzung mit Chopin, die bereits zuvor, in Paris um 1900, eingesetzt hatte. Chopin selbst hat die Tänze seiner polnischen Heimat zeitlebens gewürdigt. Seine Mazurkas wurden zu regelrechten Exportartikeln, die das masowische Kulturgut bis nach Amerika brachten und dort in der Sehnsucht vieler polnischer Zugewanderter weiterlebten. Die Prägung des Tanzes durch die Musik von Frédéric Chopin erfuhr auch Jerome Robbins. Der 1998 in New York verstorbene amerikanische Choreograf war Spross osteuropäischer Einwanderer.

Mit seinem Ballett "Dances at a Gathering" kehrte Robbins nach zwölfjähriger Abwesenheit wieder zum New York City Ballet zurück. Das Werk entstand aus Anlass der 25th Anniversary City Center Gala, für die Robbins zunächst nur einen Pas de deux für Edward Villella und Patricia McBride choreografieren sollte, und wurde im Rahmen dieser Feier am 8. Mai 1969 erstmalig vorgestellt. Die offizielle Premiere folgte am 22. Mai im New York State Theater.

In einem Gespräch mit Hubert Saal erinnerte sich Robbins an den Probenprozess: "Ich begann den Pas de deux mit Eddie Villella und Pat McBride zu machen. Dann wurde ich durch die Musik angeregt. Und es strömte aus mir heraus, als ob sich in mir ein Ventil geöffnet hätte, und die Reinheit des Arbeitens mit den Tänzern leitete den Strom. Ich nahm, was mir gefiel, ließ es geschehen und vertraute darauf." Die Auseinandersetzung mit der Musik führte zu einer steigenden Nummernzahl und forderte weitere Tänzer. Fünf Tänzerinnen und fünf Tänzer werden in unterschiedlichen Farben ihrer Kostüme als Einzelpersonen erkennbar.

Die Abfolge der Tänze folgt keiner äußeren Handlung, sie gibt Raum für eine tänzerische Kommunikation der Solisten. "Dances at a Gathering" meint denn auch Tänze bei einer Begegnung. Entstanden ist ein klassisches Ballett mit leicht folkloristischem Einschlag, das in seinen Gesten einer humanen Poesie folgt.

Der folkloristische Gestus dominiert auch in den ausgewählten Kompositionen von Frédéric Chopin. Vergleichsweise häufig erklingen Mazurkas. Aus ihnen spricht die Seele einer Landschaft. Gemeinschaft und Verwurzelung – für Robbins war beides wichtig: "Die Atmosphäre in dem Ballett scheint europäisch und zugleich nicht europäisch zu sein. Es wirft einen nostalgischen Blick auf die europäischen Wurzeln und schaut doch mit amerikanischer Unverwandtheit den Horizont der Pioniere."

Jerome Robbins redet von Menschen über Menschen. Er erzählt Geschichten auch da, wo der Tanz allein durch Musik geleitet wird: "Ballett lässt mich wie ein Autor fühlen. Ich kann sagen, was immer ich will, beschränkt nur durch mein eigenes Fassungsvermögen und das meiner Tänzer."

 

Musik

Mazurka, op. 63, Nr. 3
Walzer, op. 69, Nr. 2
Mazurka, op. 33, Nr. 3
Mazurka, op. 6, Nr. 4
Mazurka, op. 7, Nr. 5
Mazurka, op. 7, Nr. 4
Mazurka, op. 24, Nr. 2
Mazurka, op. 6, Nr. 2
Walzer, op. 42
Walzer, op. 34, Nr. 2
Mazurka, op. 56, Nr. 2
Etude, op. 25, Nr. 4
Walzer, op. 34, Nr. 1
Etude, op. 25, Nr. 5
Walzer, op. 70, Nr. 2
Etude, op. 10, Nr. 2
Scherzo, op. 20
Nocturne, op. 15, Nr. 1

 

Jerome Robbins

Jerome Robbins wurde am 11. Oktober 1918 als das jüngere von zwei Kindern der chassidischen Einwanderer Harry und Lena Rabinowitz in New York geboren. Seine tänzerische Laufbahn begann der junge Mann, der malte, Klavier und Geige spielen konnte, aber zunächst Chemie studierte, als moderner Tänzer. Er verdiente seinen Lebensunterhalt am Broadway, wo er bereits dem Choreografen George Balanchine begegnete, und experimentierte in der Künstlerkolonie Tamiment sowie bei Gluck-Sandor und Felicia Sorel, die ihn mit klassischem, orientalischem und spanischem Tanz sowie mit einigen Strömungen des Modern Dance (Graham, Jumphrey, Weidman) in Berührung brachten.

1940 wurde er an das Ballet Theatre, das spätere American Ballet Theatre, engagiert, wo ihm Hauptrollen in Choreografien von Antony Tudor, Léonide Massine, David Lichine oder Agnes De Mille anvertraut wurden. Erfolg erlangte Robbins als Tänzer mit der Interpretation der Titelrolle von Michail Fokins "Petruschka". Für die Compagnie des Ballet Theatre schuf er 1944 sein erstes Ballett "Fancy Free" zur Musik von Leonard Bernstein und begründete mit ihm eine Zusammenarbeit, die später zu weiteren großen Erfolgen führen sollte. Robbins' Triumph von "Fancy Free" regte Leonard Bernstein zu dem Musical "On the Town" an, das im Dezember 1944 am Broadway uraufgeführt wurde. Die Zusammenarbeit mit Bernstein fand zwei Jahre später mit "Facsimile" ihre Fortsetzung. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt hatte Robbins seinen Ruf als Choreograf und Regisseur von Balletten und Broadway-Produktionen festigen können.

1949 engagierte ihn George Balanchine in seine Compagnie. Schon bald berief er ihn zum Associate Artistic Director und Robbins tanzte nicht nur in einigen Choreografien, z.B. in "The Prodigal Son" (1950), sondern choreografierte eine ganze Reihe von Balletten, die bis heute im Repertoire des New York City Ballet geblieben sind. In diese Schaffensphase fallen u.a. "The Guests" (1949), "Age of Anxiety" (1950), "The Pied Piper", "The Cage" (1951), "Afternoon of a Faun" (1953) und "The Concert" (1956). 1958 gründete Robbins mit Ballets: USA seine eigene Truppe, die trotz preisgekrönten Erfolgs in Europa mit "Moves" nur bis 1961 überlebte. Gelegentlich unternahm er Ausflüge in Oper oder Schauspiel, so führte er 1954 die Regie bei Aaron Coplands Oper "The Tender Land" und 1963 bei Bertolt Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder". Zudem hielt er bis zu seinem Lebensende regelmäßig Theater-Workshops für alle Sparten.

Seit dem ersten Broadway-Erfolg mit "On The Town" 1944 schuf Robbins praktisch im Jahresrhythmus Musical-Produktionen. Zahlreiche Film-Adaptionen tragen seine Handschrift, so z.B. "The King And I" (1951) mit einer geschlossenen Balletteinlage oder "Peter Pan" (1954). Oft genug war er nicht nur für die Choreografie verantwortlich, sondern auch für die Konzeption und Regie. Mit "West Side Story" kreierte er 1957 das erste so genannte Concept Musical. Gemeinsam mit Bernstein hatte er hier alle Aufführungselemente in die Handlung integriert. Weitere historische Werke schuf er 1959 mit "Gypsy" und 1964 mit "Fiddler on the Roof", die jeweils neue Aufführungsrekorde verzeichneten. Ein weiterer großer Wurf gelang ihm 1989 mit "Jerome Robbins' Broadway".

1969 war Robbins mit "Dances at a Gathering" zum New York City Ballet zurückgekehrt. An der Seite von Balanchine prägte er den Spielplan der Compagnie und kreierte in dieser Zeit Choreografien wie u.a. "The Goldberg Variations" (1971), "Watermill" (1972), "Dybbuk Variations" (1974 mit Leonard Bernstein), "Glass Pieces", "I'm Old Fashioned" (1983), "Ives, Songs" (1988), "West Side Story Suite" (1995) und seine letzte Choreografie "Brandenburg" (1997), um nur einige zu nennen.

Robbins erhielt die Ehrendoktorwürde mehrerer Universitäten und war Mitglied der American Academy of Arts and Literature. Er war Träger der amerikanischen National Medal of the Arts sowie der Handel-Medaille der Stadt New York. Er wurde mit fünf Donaldson und fünf Tony Awards (New Yorker Broadway-Preise) ausgezeichnet und erhielt wiederholt den Dance Magazine Award. 1993 wurde er in Paris zum Chevalier de la Légion d'Honneur ernannt. Seine Nähe zur Kommunistischen Partei, zu der er sich während der McCarthy-Ära bekennen musste, sollte ihn sein Leben lang verfolgen, da es ihm nicht gelungen war, die Namen von Weggefährten dieser Zeit zu verschweigen. Am 29. Juli 1998 starb Jerome Robbins in New York an den Folgen eines Herzinfarkts.

www.jeromerobbins.org

 

Pressestimmen

zur Uraufführung in New York

"Dances at a Gathering" verkörpert für mich in idealer Weise das, was eine Choreografie ausmacht. Es ist pures Ballett, zusammengefügt mit außergewöhnlichem Können, und vollends verzaubernd in seiner Wirkung.
The New Yorker (Premiere, 1969)

zur Uraufführung in Hamburg

Robbins war, wie seine "Dances at a Gathering" unterstreichen, nicht von ungefähr Schüler Antony Tudors. Nun ist er, der in Deutschland zu Unrecht noch immer weitgehend Unbekannte, dank Neumeier und seinem einfühlsamen Ensemble ein bisschen weniger unbekannt.
Frankfurter Allgemeine

Hintergründiger Schabernack
Das Hamburg Ballett hat ein neues Meisterwerk im Repertoire. Ganz neu ist es zwar nicht, gute 40 Jahre hat es bereits auf dem Buckel. Doch lässt das Stück nichts an choreografischer Frische vermissen, überzeugt stilistisch wie tänzerisch als wäre es just in diesem Moment geboren.
Love, Peace, Happiness – pastellfarbene Kostüme kleiden die Tänzer unter zart bewölktem Himmel. Duette, Trios, die Partner wechseln im Flug. Klare Linien in der Bewegung werden mit einem kessen Schulterzucken durchbrochen, auf folkloristische Hüpfer folgen virtuose Hebungen. Stimmung und Gestus bewegen sich feinsinnig und nuancenreich von bodenständig bis hoch romantisch.
In Reihe stehen die Tänzer und schauen lange – auf den Boden, in den Himmel und schließlich ins Publikum, als wollten sie Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in einem Blick vereinen.
Und dann wird's mit "The Concert", nicht minder niveauvoll, richtig komisch.
Die Welt

Jerome Robbins wollte nichts anderes zeigen als Menschen, die zusammenkommen und tanzen – vielleicht sind die "Dances at a Gathering" deswegen eine so perfekte und gleichzeitig lebensvolle Stunde Tanz. Die Selbstverständlichkeit, in der sich hier alles fügt, die Zwangsläufigkeit der Bewegungen, die nichts mit Vorhersehbarkeit zu tun hat, ist schwer zu beschreiben. Beziehungen entstehen, lösen sich wieder auf; tanzt man halt mit jemand anderem. Dramatische Szenen und Gefühle gibt es keine, höchstens eine leise Wehmut, zuletzt.
Frankfurter Rundschau

Wenn es überhaupt noch eines Beweises bedurft hätte, dass das Hamburg Ballett eine der technisch besten, spielfreudigsten, stilistisch vielseitigsten und sichersten Compagnien der Welt ist - hier ist er: "Chopin Dances", die jüngste Ballettpremiere in der Staatsoper. Tanz in seiner reinsten, raffiniertesten, auch witzigsten Ausdrucksweise macht Staunen, Lächeln, Lachen. Es ist die schiere Glückseligkeit, nichts, aber auch gar nichts grüblerisch ergründen zu müssen, sondern einfach nur zu genießen.
Selbst in der Groteske "The Concert" sucht Robbins nicht den leichten Weg plumper Belustigung. Mit gespitzter, liebevoll gemeiner Tanzfeder strichelt er wahnsinnig komische, sehr genaue Charakterbilder. Das muss man können.
Das Publikum war hin und weg und lachte in "The Concert" so herzhaft wie nur in John Neumeiers Choreografie von 1977, "Ein Sommernachtstraum", in dem sich Poesie, Ernst und handfeste Komik fließend unverkrampft verbinden. "Dances at a Gathering" aus dem Jahr 1969 aus. Tanzträumereien, Tanzluftnummern, verschenkt mit großer Heiterkeit des Herzens und Zärtlichkeit, jedoch ohne ganz tiefe Leidenschaft.
Robbins' Choreografie basiert auf dem Kanon einer akademisch strengen Schule, deren Korsett er sprengt mit Verschiebungen, mit unerwarteten Hand- und Fußbewegungen, mit einer Lockerheit, die selbst die schwierigsten Hebefiguren so schwerelos wirken lässt, als seien die Ballerinen wie zufällig auf die Schultern ihrer Partner geraten.
Musik und Tanz scheinen wie aus einem Atem, aus dem Augenblick einer glücklichen, gemeinsamen Eingebung geboren.
"The Concert" von 1956 ist das komplette Gegenteil, sein anarchischer Witz, der zu Lachstürmen hinreißt, ist kaum erzählbar. Robbins imaginiert hier, parodistisch unterfüttert von den Philharmonikern unter Markus Lehtinen, das Verhalten von Konzertbesuchern, die als Karikaturen grotesk überzeichnet, gleichzeitig verehrte Klassiker aufs Korn nehmen. Das wäre nicht originell, aber die Subtilität und Skurrilität, mit denen Robbins der Musik in Tanzminiaturen nachspürt, sind einzigartig.
Hamburger Abendblatt

"Dances at a Gathering" […] ist die ganz und gar auf das Wesentliche reduzierte Essenz an Lebenserfahrung, Weisheit, Können, und es ist vor allem eine Liebeserklärung an das menschliche Wesen in all seinen Facetten, an die Menschlichkeit und an den Tanz.
"Dankes at a Gathering" ist jedoch alles andere als politisch. Es ist eine intime, feine, im Innersten empfundene Hymne an die Liebe. Die Liebe in ihrer heiteren, aber auch in ihrer melancholischen Form, die Liebe zwischen Mann und Frau, Mann und Mann, Frau und Frau, als Ausdruck jeglicher menschlicher Beziehung. Die flüchtige Liebe und die ernste Liebe, die fröhliche und die traurige, die stumme und die beredte, die schmerzliche und die erfüllte, die erwiderte und die vergeblich angetragene.
Im Idealfall sieht es so aus, als falle den Tänzern gerade erst jetzt ein, wie sie sich zur Klaviermusik Chopins bewegen wollen. Leicht soll das alles sein, sehr leicht und spielerisch, ein Augenblick, flüchtig, vergänglich – wie der Tanz selbst, wie die Begegnung zwischen Menschen eben so ist. Nichts bleibt, nichts lässt sich festhalten, alles ist im Fluss – und bleibt doch nachhaltig in Erinnerung.
Das gilt gleichermaßen auch für das 1956 entstandene "The Concert". Dieser als "Scharade in einem Akt" bezeichnete hinreißende Spaß gibt eine Ahnung davon, warum Robbins auch "The King of Broadway" genannt wurde. Er hat ein unbeirrbares Gefühl für das richtige Timing, für blitzschnelle Arrangements, das geht alles Schlag auf Schlag, und ein Bild ist komischer als das andere. Robbins hält Konzertbesuchern ebenso wie Künstlern einen Spiegel vor – persifliert übertriebenes Ballerinen-Gehabe (brillant und umwerfend komisch: Carolina Agüero) ebenso wie Pianisten-Marotten (das Drehen an der Höhe des Stuhls, die große Handbewegung beim Griff in die Tasten), geziertes Zicken-Getue (perfekt dargeboten von Mariana Zanotto und Maria Baranova), Zeitung lesende Ehemänner mit Stielaugen für schöne Frauen (hinreißend: Otto Bubenicek), oder gleich das klassische Ballett als solches mit übertriebenen Posen in einer "Schwanensee"-Nummer für sechs Tänzerinnen. Das ist ein Heidenspaß für die Tänzer, aber auch für das Publikum, das sich nur zu gern mitnehmen lässt auf diesen Ausflug ins komische Fach.
Tanznetz.de

Mit "Dances at a Gathering" und "The Concert" hat John Neumeier zwei immer noch frische Ballettjuwele ausgewählt, fein und präzise gearbeitete Werke voller Originalität, die sich wunderbar in das Repertoire seiner Compagnie einfügen und von seinen Tänzern tadellos umgesetzt wurden.
Weser-Kurier

 

Fotos
Trailer

 
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