© Luciano Romano

Bühnenbildner

Ferdinand Wögerbauer wurde in Salzburg geboren und studierte Bühnenbild am Mozarteum in seiner Heimatstadt. Bis 2003 arbeitete er als Bühnenbildassistent sowie als Leiter der Ausstattung bei den Salzburger Festspielen. 1991 arbeitete er bei der Premiere von John Neumeiers "Requiem" mit. Er arbeitet regelmäßig mit Peter Stein zusammen, bisher u. a. für die Produktionen "Onkel Wanja" in Rom, Moskau, Parma und Edinburgh, "Der Alpenkönig und der Menschenfeind" bei den Salzburger Festspielen 1996, "Die Ähnlichen" in Wien und Edinburgh, "Tatiana und Il Prigioniero" an der Mailänder Scala, "Faust 1" in Hannover, Berlin und Wien, "Pancomedia" in Berlin und Venedig, "Die Möwe" in Edinburgh und Riga, "Medea" in Syracuse und Epidavros, "Don Giovanni" an der Chicago Lyric Opera, "Blackbird" in Edinburgh und London, "Mazeppa" in Lyon und Edinburgh, "Troilus and Cressida" in Edinburgh und bei der Royal Shakespeare Company, "Eugen Onegin", "Pique Dame" und "Lulu" in Lyon sowie "Wallenstein" und "Der zerbrochne Krug" in Berlin. Zudem schuf er Bühnenbilder am Zimmertheater Tübingen sowie am Akademietheater in Wien. Fü¨r die Oper "Jenufa" kreierte er in Bob Swaims Inszenierung das Bühnenbild bei den Salzburger Festspielen 2001. Hier erarbeitete er auch 2009 das Bühnenbild in Jü¨rgen Flimms Inszenierung von Rossinis "Moïse et Pharaon". Weiterhin arbeitete er mit Christian Nickel am Alten Schauspielhaus Stuttgart und mit Claudio Abbado für die Berliner Philharmonie zusammen. 1999 schuf er das Bühnenbild für John Neumeiers Ballett "Messias". 2007 setzte Ferdinand Wögerbauer die Zusammenarbeit mit John Neumeier in Hamburg fort und kreierte das Bühnenbild für "Weihnachtsoratorium".

     

 
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