Pianistin und Dirigentin, sie studierte am Musikkonservatorium in Paris. Dort gewann sie sieben erste Preise und wurde nach ihrem Abschluss von Rolf Liebermann sofort als Solistin an die Opéra National de Paris engagiert. Später war sie als »inspirierende Muse« an sieben Kreationen von Maurice Béjart beteiligt. Nachdem sie den ersten Preis beim internationalen Musikwettbewerb in Tokio gewonnen hat, spielt sie mit vielen Solisten, u. a. denen des Bayerischen Radiosinfonieorchesters, und bedeutenden Sängern. Elizabeth Cooper wird in der Tanzwelt sehr geschätzt, davon zeugt ihre Arbeit mit vielen großen Choreografen und Tänzern wie u. a. Roland Petit, Rudolf Nurejew, Michail Baryschnikow, Carla Fracci und gegenwärtig vor allem mit Marie-Claude Pietragalla. Sie wirkte bei verschiedenen französischen Film- und Fernsehproduktionen mit. 1991 erhielt sie den ersten Kritiker-Preis für ihre Umsetzung der Wagner-Tetralogie »Ring um den Ring« in der Choreografie von Maurice Béjart. Im Jahr darauf dirigierte sie als erste Frau Tschaikowskys »Schwanensee«. Ihr Erfolg war außerordentlich. Seitdem dirigierte sie beim Ballett der Oper in Rom, das ungarische Nationalorchester, die italienischen Philharmoniker, beim Ballett der Oper von Nizza und beim Nationalballett von Marseille.

     

 
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