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Ballette von John Neumeier
Kinderszenen / Petruschka-Variationen / Vaslaw / Um Mitternacht

 

 

 

Kinderszenen
Ballett von John Neumeier

 

Musik
  Robert Schumann
Kinderszenen, op. 15
     
Choreografie
Inszenierung
  John Neumeier
     
Kostüme
  Silvia Strahammer

 

Uraufführung
Hamburg Ballett, Hamburg, 12. Mai 1974

 

Originalbesetzung
  Laurel Benedict
Rosa Sicart
Salvatore Aiello
Truman Finney
Dörte Rüter
Martine Giaconi
Silvia Winterhalter
Maximo Barra
Waclaw Garworczyk
Kaspar Hummel 

 

 

Petruschka-Variationen
Ballett von John Neumeier

 

Musik
  Igor Strawinsky
Trois Mouvements de Pétrouchka
Choreografie
Kostüme
  John Neumeier

 

Uraufführung
Hamburg Ballett, Schwetzinger Festspiele, 14. Mai 1976

 

Originalbesetzung
  Magali Messac
Lynne Charles
Dörte Rüter
François Klaus
Dieter Ammann
Roy Wierzbicki

 

 

Vaslaw
Ballett von John Neumeier

 

Ein Ballett nach einem Plan von Vaslaw Nijinsky, das niemals realisiert wurde, unter teilweiser Verwendung der von ihm ausgewählten Musikstücke.

 

Musik
  Johann Sebastian Bach
     
Choreografie
  John Neumeier

 

Uraufführung
Hamburg Ballett, Nijinsky-Gala V, 21. Juli 1979

 

Originalbesetzung
  Patrick Dupond
Colleen Scott
Eugen Ivanics
Lynne Charles
Kevin Haigen
Persephone Samaropoulo
Roy Wierzbicki
Donna Wood
Lucia Montagnon
Egon Madsen

 

 

Um Mitternacht
Ballett von John Neumeier

 

Musik
  Gustav Mahler
Rückert-Lieder
     
Choreografie
Kostüme
  John Neumeier

 

Uraufführung
Hamburg Ballett, Essen, 18. Mai 2013

 

Originalbesetzung
 

Mayo Arii
Silvia Azzoni
Anna Laudere
Xue Lin

Jacopo Bellussi
Christopher Evans
Edvin Revazov

 

 

Pressestimmen Essen 2013

"Der Mensch ist Neumeiers Medium und zugleich auch Projektion für ein poetisches Panorama der Gefühle. Die Außenwelt wird zumindest für die Dauer des Stückes weggeräumt – nur der innig belebte, psychologisch gesteuerte Tanz steht im Fokus. Das Motto des Import-Programms wird imponierend erfüllt: 'Nirgends wird Welt sein, als innen'. Die bestens austrainierte, jedoch gerade hier durchaus geforderte Compagnie wird mit Jubel über Jubel entlassen."
Theaterpur.net

"'Ich bin der Welt abhanden gekommen' ist der Kern des Balletts. Der Suchende erkennt, dass er mit seiner Suche Teil der Welt ist. Er erkundet sie in kraftraubenden Sprungserien. Darum hat Neumeier als klammer 'Liebst du um Schönheit' gelegt, das Mahler ein Jahr nach den anderen Liedern für seine Frau Alma schrieb. Der Mann findet seine Gefährtin, in kühler Weltabkehr getanzt von der großartigen Anna Laudere, wieder und erlangt, für einen zarten Augenblick, Ruhe." Westfälischer Anzeiger "Entschleunigung ist Programm. Die Vollendung suchen sowohl Eschenbach als auch Neumeier in der Perfektion der Ausführung, nicht in der Geschwindigkeit. Tänzerinnen und Tänzer nehmen sich Zeit, ihre Figuren und Bewegungsabläufe bis zum Ende auszuführen. So entsteht eine völlig neue Faszination, die in 'Um Mitternacht' ihren Höhepunkt erreicht. […] In orangefarbenen Trikotagen zeigen die Jugendlichen im Alter von 18 bis 23 Jahren, wie erfrischend Ballett sein kann. Obwohl die Choreografie aus dem Jahr 1976 stammt, wirkt sie so unverbraucht, als sei sie von den Jugendlichen selbst entwickelt. Dabei erreicht das Corps eine Qualität, die mancherorts gern behauptet, aber selten erreicht wird."
opernnetz.de

"Neumeier deutet tragisches Scheitern von Liebessehnsucht, Beziehungsnot und Einsamkeit eher an, als sie allzu erzählend auszubreiten. Wenn am Ende der grandiose Solist Edvin Revazov sein Gesicht in die Hände einer der Welt enthobenen Frau in grüner Gaze legt, sich die Farbe des Kleides als Licht über die Szene legt, wird die Entrückung greifbar. […] Die Tänzerinnen und Tänzer des Hamburg Ballett beherrschen die konzentrierte Bewegung so virtuos, dass sie auch in der rubatoverliebten Musik mit Eschenbach stets auf einen Punkt kommen. […] Mitgebracht hatte Neumeier auch das von ihm betreute Bundesjugendballett. Begleitet von dem jungen Pianisten Christopher Park tanzten drei Paare Strawinskys 'Petruschka-Variationen' mit Lust an der rhythmischen Bewegung und kraftvoller Geschmeidigkeit."
Westfälische Allgemeine Zeitung

"Und während das hinreißende Hamburg Ballett die Polyphonie der von Eschenbach brillant musizierten Präludien und Fugen aus Bachs 'Wohltemperierten Klavier' und die Tänze aus vier Suiten leichtfüßig oder im gemessenen Schreittanz zur Allemande umspielt, vergegenwärtigt Edvin Revazov Nijinskys Faszinationskraft in einem von sublimierter Energie geprägten fesselnden Solo. Das Publikum zeigte sich auch davon begeistert."
Recklinghäuser Zeitung

 

 
 

  
1 Pause
2 Stunden 15 Minuten

 

 

 

 
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